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Wetterstein: Zwölferkopf - Zwölferkante
 
 
 
Jens-Uwe Tiedtke
 

Autor: Jens-Uwe Tiedtke
Fotos: Martl Jung
Diese Kletterfahrt fand im Juli 1984 statt, sollte sich aber bis heute (2007) nicht wesentlich verändert haben.
Zustieg: von Hammersbach (Grainau) folgt man dem Fußweg Richtung Höllentalklamm und biegt dann von diesem nach dem Steilstück am Beginn des flachen Wegestückes in die Forststraße nach rechts (nördlich) ein. Nun geht es in Serpentinen bergan. Nach einiger Zeit führt der Weg - nun bedeutend schmäler - durch den Bergwald weiter bergan. Nach einigen Serpentinen gelangt man an das untere Ende der großen Geröllreiße. Nun folgt man dem Pfad immer bergan zum oberen Ende der Geröllreiße zum Beginn der markanten großen Schlucht zwischen kleinem Waxenstein (links bzw. östlich) und dem Zwölferkopf (rechts bzw. westlich).
Empfohlene Literatur und Karten: Alpenvereinsführer Wetterstein, Bergverlag Rudolf Rother, Routenbeschreibung R583.
Tourverlauf: Mittagsreiße, Einstieg in Mittagsschlucht, Zwölferkante, Zwölferkopf.
Abstieg: zur Mittagsscharte, Schafsteig, Höllentalangerhütte (über R561). Alternativ durch die Mittagsschlucht hinunter zum Ausgangspunkt in Hammersbach.
Schwierigkeitsgrad: IV, überwiegend III und IV-

 
 
 
 
Wetterstein: Zwölferkante

Die Nordostkante des Zwölferkopfes, der zwischen dem kleinen und dem Großen Waxenstein zu finden ist, stellt eine beliebte Klettertour im Waxensteinkamm dar.

 
 
 
Die abwechslungsreiche und schöne Kletterfahrt im Schwierigkeitsgrad IV beginnt am oberen Ende der großen Geröllreiße, die schon von Grainau her sehr gut zu erkennen und auch von dort her zu erreichen ist. Der eigentliche Einstieg in den Fels und somit die erste Seillänge befindet sich auf der rechten bzw. westlichen Begrenzungsseite am unteren Ende der Mittagschlucht.
 
 
 
 
Die Nordostkante des 2.232 Meter hohen Zwölferkopf bietet eine schöne Kletterei in überwiegend festem Fels. Vor allem nach der Überkletterung des Abbruches wird der Fels zunehmend plattig und fest und ist zum Teil mit rauhen Erosionsrillen durchzogen. Der Einstieg in die erste Seillänge befindet sich in einer splittrigen gelben Felsnische. Hier sollte dann auch schon der erste Felshaken anzutreffen sein.
 
 
 
 
Am Ende der ersten Seillänge findet sich dieser herrlich schöne Standplatz.
 
 
 
  Ab hier führt der Weg weiter nach oben.  
 
 
 
In der zweiten Seillänge quert man den Fels nach Westen hin und klettert anschließend eine Verschneidung hinauf.
 
 
 
 
 
Der Gipfelvorbau des Zwölferkopf ist nun schon fast in greifbarer Nähe.
 
 
 
  Die zahlreich vorhandenen Felshaken ermöglichen eine leichte und gute Sicherung.  
 
 
 
Am Ende der sechsten Seillänge stößt man auf einen markanten und einsam stehenden Latschenbusch. Ab hier beginnt die siebte Seillänge mit schönen festen von Erosionsrillen durchzogenen Felsplatten, die eine sehr genußreiche Kletterei bieten.
 
 
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Letzte Aktualisierung: 20.03.07
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