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M e n u e
 
 
 
   
 
   
Alpenüberquerung Oberstdorf - Meran
 
 
 
  3. Tag: Pillermoor - Biwak im Plangerosstal

Pillermoor - Aifner-Alpe - Dr. Angerer-Höhenweg über Falkaunsalm, Gallruttalpe, Gsallalpe zur Verpeilhütte - Aperes Madatschjoch (3.040m) - Kaunergrathütte - Biwakplatz im Plangerosstal (2.452m)

 
 
  Der Brunnen am Rand des Pillermoors bietet einen idealen Picknickplatz. Auf dem 11 Meter hohen >Moorturm< im Hintergrund hatte ich ein traumhaftes Biwak. Für solche Nächte in freier Natur habe ich Schlafsack und Isomatte im Gepäck. So kann ich laufen, bis das Licht ausgeht und bin unabhängig von Hütten.
 
 
 
  Ein traumhafter Waldweg bringt mich am Harbeweiher vorbei hinauf zur Aifner Alpe.
 
 
 
 
  Wie andere Almen mit Milchwirtschaft bekommt man auf der Aifner Alpe ein gehaltvolles Frühstück mit frischer Buttermilch, dem besten Energiegetränk für Bergsteiger. Gut gestärkt geht es weiter.
 
 
 
 
  Immer wieder kreuze ich Bergbäche und genieße die Abkühlung für die Füße.
 
 
 
  Hoch über dem Kaunertal zieht der Dr. Angerer-Höhenweg dahin. Es ist der ideale Barfussweg fast über die gesamte Strecke. Hier kann ich ordentlich Gas geben und schaffe heute die längste Strecke und mit über 2.500 Meter im Aufstieg die größte Höhendifferenz.  
 
 
 
 
An der Falkausalm hält mich ein weiteres Glas Buttermilch in Schwung. Den angeboteten Schnaps kann ich gerade noch abwehren. Früh am Morgen ist das doch nicht das ideale Getränk für Sportler.
 
 
 
 
 
Granitplatten wechseln mit Gras und weichem Waldboden. Eine solche Strecke bringt einen Barfusswanderer in absolute Hochstimmung.
 
 
  Gut angelegt wurde der neue Steig bei Überquerung des Gallruttbachs.  
 
  Zum Teil verläuft der neue Weg sehr aussichtsreich hoch über dem Kaunertal.  
 
  Dieser Streckenabschnitt wird von den anderen E5-Wanderern im Pitztal mit dem Bus zurückgelegt. Nur selten treffe ich daher auf Kollegen, die auch mal ein Foto von mir machen können.  
 
 
 
 
Ein aussichtsreicher Brotzeitplatz bietet einen Blick auf die zurückgelegte Wegstrecke.
 
 
 
  Die erst 2006 fertiggestellte Schlußetappe des Dr. Angerer-Höhenwegs führt durch sehr felsiges Gelände und ist bei Regen sicher kein Spaß.
 
 
 
 
  Der Aufstieg zum Scheitelpunkt unterhalb des Schweikert ist dabei barfuß immer noch traumhaft zu gehen.
 
 
 
 
 
Weicher Waldboden mit flachen Granitsteinen sind eine Wohltat für die Füße.
 
 
 
  Der Abstieg zur Verpeilalm ist dann doch noch steinig und barfuss sehr mühsam. Nach einem wieder wunderbaren Aufstieg erreiche ich die bewirtschaftete Verpeilhütte.
 
 
 
  Da es erst 16:00 Uhr ist, entschließe ich mich, den Übergang ins Pitztal heute noch hinter mich zu bringen.
 
 
 
  Steinmännchen weisen den Weg hinauf zum Madatschferner.
 
 
 
 
  Granit ist für Barfusswanderer ein Genuß. Über die flachen Platten läßt es sich gut steigen. Die Oberfläche ist bei weitem nicht so rauh wie die von Kalkstein.
 
 
 
 
  Wichtig ist, die Markierungen immer im Auge zu behalten. Nur entlang der begangenen Route liegen die Granitplatten fest. Sonst können die Platten leicht kippeln.
 
 
 
  Sehr mineralienhaltig ist das Schmelzwasser direkt unterhalb des Gletschers. Es eignet sich nur in geringer Menge als Trinkwasser.
 
 
 
  Der neue versicherte Steig über das >Apere Madatschjoch< erfordert viel Armkraft.
 
 
 
 
  Ich bin froh, nach dem mühsamen Aufstieg den 3.040 Meter hohen Übergang vom Kaunertal ins Pitztal zu erreichen.
 
 
 
 
  Hinter dem Hügel in der Bildmitte befindet sich die nahegelegene Kaunergrathütte.
 
 
 
  Die wenigen Meter Klettersteig haben es in sich. Fast senkrecht führt die neue Route auf einfachen Baustahlsprossen hinunter.
 
 
 
  In der urigen Kaunergrathütte gibts noch ein ordentliches Abendessen, bevor ich mir etwa 400 Meter tiefer einen geeigneten Biwakplatz suche.
 
 
 
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Letzte Aktualisierung: 30.08.08
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