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M e n u e
 
 
 
   
 
   
Wettersteingebirge: Zugspitze - Jubiläumsgrat oder Barfuss für Fortgeschrittene
 
 
 
 
  Manch ein Gratturm ist malerisch schön und kühn geformt.
 
 
 
 
  Im Grat sind einige schöne Gratfenster zu sehen. Dieses hier ist wohl das größte.
 
 
 
 
  Obwohl ich inzwischen einiges gewohnt bin, entscheide ich mich, ab hier mit Schuhen weiter zu gehen. Die rauhe Oberfläche und das viele durch permantente Frostsprengung erodierte spitze Gestein haben meine Füße zu stark abgenutzt und sensibel gemacht. Immerhin habe ich bis hierher den gesamten Aufstieg auf die Zugspitze und über die Hälfte des Jubiläumsgrats komplett barfuss begangen. Hier oben sollte man aber rechtzeitig wissen, wann es reicht und für den sicheren Weiterweg kein Risiko eingehen. Etwas enttäuscht ziehe ich meine leichten Turnschuhe an. Der rauhe Fels läßt mir aber keine andere Wahl.  
 
  Nun ist das Grathütterl nicht mehr fern.
 
 
 
  Die Grathütte, die sogenannte Biwakschachtel ist erreicht. Sie bietet acht Personen bequem Platz (Im Notfall passen auch mehr rein). Bei schlechtem Wetter und der Gefahr von Blitzschlag, bietet sie einen sehr guten Schutz.
 
 
 
 
  Den eigentlichen Höhepunkt der Klettereinlagen auf dem Jubiläumsgrat stellt die Vollkarspitze dar. Sie war bis vor einigen Jahren noch nicht vollständig mit Drahtseil gesichert, da bei zwei Bergstürzen in den Jahren 2000 und 2001 ein Teil ihrer Flanke zu Tale gestürzt war und die alte Steiganlage mitgerissen hatte.
 
 
 
 
 
Die abweisende Flanke der Vollkarspitze liegt nun direkt vor uns; sehr beeindruckend das ganze! Dabei ist die unterste Eisensprosse nur durch einen enormen Karaftakt erreichbar, denn drei Meter senkrechter Fels müssen ohne Tritte überwunden werden, indem man sich am Seil gegen die Wand spreizt und sich dabei auf die Reibung verläßt. Der weitere fast senkrechte Aufstieg bis an die Spitze fordert dann auch immer wieder viel Kraft bei sehr spärlichen Tritten.
 
 
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Letzte Aktualisierung: 13.08.08
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