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Wettersteingebirge: Zugspitze - Jubiläumsgrat oder Barfuss für Fortgeschrittene
 
 
 
Martl Jung
 
Jens-Uwe Tiedtke
  Autoren: Martl Jung, Jens-Uwe Tiedtke
Fotos: Jens-Uwe Tiedtke
Die Tour fand am 10. August 2008 statt.
Höhenmeter: 2.200 plus Gratüberschreitung.
 
 
 
Zugspitze - Jubiläumsgrat
oder
Barfuss für Fortgeschrittene

Die Gratüberschreitung im Wetterstein hat uns gezeigt, wo für Barfussgeher die Grenzen des Machbaren erreicht sind.

Achtung! Nicht zur Nachahmung empfohlen!

 
 
Auf dem Weg hinauf durch den Klettersteig unter dem Gipfel der Zugspitze kommen wir unserem Tagesziel näher - wir wollen den Jubiläumsgrat überschreiten.
 
 

Nachdem die Barfusstour auf die Zugspitze letzte Woche so gut geklappt hat und sich meine Füße schon nach einem Tag Pause wieder gut erholt hatten wollten wir wissen, ob man auch eine schwierige hochalpine Gratüberschreitung wie den Jubiläumsgrat barfuss begehen kann. Den Zugspitzgipfel als Ausgangspunkt habe ich wieder barfuss durch das Höllental erreicht. Ich möchte aber bei diesem Bericht ausdrücklich darauf hinweisen, daß es sich bei dieser Tour um ein Experiment eines erfahrenen Barfusswanderers handelt und von einer Nachahmung dringend abgeraten wird. Die Überschreitung des Jubiläumsgrates ist eine extrem ausgesetzte Tour, die etwa acht Stunden (ohne Auf- und Abstieg!) dauert und nur an wenigen Stellen versichert ist. Absolute Schwindelfreiheit, Kondition und freies Klettern im Schwierigkeitsgrad II sind Voraussetzung. Barfuss gebe ich für den Grat nur eine Empfehlung: Laßt es sein!

 
 
  Um 3:00 Uhr sind wir mit der Stirnlampe in Hammersbach gestartet. Der Weg durch die Stollen der Höllentalklamm liegt nun schon hinter uns. Noch bei Dunkelheit erreichen wir an der >Leiter< die erste Klettersteigpassage.  
 
 
 
Der Aufstieg durchs Geröllfeld ist inzwischen schon Routine.
 
 
 
  Kurz bevor wir den Gletscher im Höllental erreichen geht die Sonne auf.
 
 
 
  Auch im Geröll läßt es sich auf viel begangenen Wegen sehr angenehm gehen.  
 
  Wunderschöne Farben erzeugt die aufgehende Sonne auf den Felswänden, die den Gletscher so malerisch einrahmen.  
 
 
  Selbst auf dem Eis des Gletschers ist das gehen mit blanken Sohlen kein Problem. Die Spur ist gut eingetreten, aber die Oberfläche kurz nach Sonnenaufgang noch hart gefroren.
 
 
 
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Letzte Aktualisierung: 13.08.08
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